Foto: AL-KO

Kompost wenden

Ein Kompostierer gehört mittlerweile fast schon zum Inventar in vielen Gärten. Er liefert Gratis-Dünger frei Haus und hilft dabei, Umwelt und Geldbeutel zu schonen. Gartenexperten raten jetzt zur Neuanlage.


Im Herbst gibt es genügend Nachschub für den Kompost: Laub, Häcksel- und Schnittgut sowie verblühte Sommerpflanzen werden im nächsten Jahr für frischen organischen Dünger aus Eigenproduktion sorgen. Damit der Komposthaufen bis dahin funktionstüchtig bleibt und die darin lebenden Nützlinge ordentlich arbeiten können, heißt es von Zeit zu Zeit: gut durchmischen.


Jetzt in der dritten Jahreszeit kann zudem bereits verrotteter Kompost entnommen und über Rabatten und Beeten als Winterschutz verteilt werden. Danach muss der Komposthaufen gewendet bzw. neu angelegt werden. Die unterste, ca. 10-20 cm dicke Schicht sollte dabei aus grobem Gehölzschnitt (Zweigen, zerkleinerten Ästen) bestehen. Sie dient als Drainage und Belüftung für das aufgebrachte Material, denn der Kompost darf nie zu nass werden, da er sonst zu faulen beginnt.


Ob der Bio-Dünger fertig ist, erkennt man an seiner dunklen Farbe, der krümeligen Konsistenz und an dem frischen Duft nach Waldboden. Je nach Zusammensetzung des organischen Abfalls kann der Zersetzungs- bzw. Reifeprozess von 4 Monaten bis zu einem Jahr oder sogar länger dauern.


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